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| Im Beitrag 5 berichtete ich
über die Verklebung meiner zwei neuen
Großaquarien. Da die beiden Becken miteinander
verbunden sind werden sie natürlich auf über
einen Filter betrieben. Nach längerer Planung
und reiflicher Überlegung entstand die im
Folgenden vorgestellte Filteranlage. Sie besteht
aus insgesamt 4 Aquarien verschiedener Größe.
Das Durchflussprinzip soll die folgende Grafik
verdeutlichen.

Die Grafik soll als Übersicht dienen, die
einzelnen Bestandteile werden im Folgenden genauer
beschrieben. |
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Die beiden Hauptfilterbecken (je
150 x 50 x 50 cm, 375 l) werden zunächst
gründlich geputzt. |
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Nach den Putzarbeiten werden Glasstege mit
je 5 cm eingeklebt. Diese Stege dienen später
als Auflagefläche für die Filtermatten. |
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Die Stege werden einfach angedrückt. Da die
Filterbecken nur ihre Funktion erfüllen müssen
und keiner Schönheitskonkurrenz standhalten
müssen geht es hier nicht so genau zu! |
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Auf diese Art können die Filtermatten
wunderbar im Aquarium befestigt werden. |
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Ein kleines Aquarium (100 x 20 x 40 cm)
dient als Wasseraufbereitungsbecken. Hier wird
das Frischwasser für den automatischen
Wasserwechsel eingespeist und aufbereitet. Es
werden täglich ca. 100 Liter Wasser zugeführt.
Der Filterteil des Beckens wird mit
Korallenbruch befüllt. Eine Pumpe mit ca. 1200
L/Std. sorgt für Umwälzung. |
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Im linken Teil des Aufbereitungsbeckens
befindet sich ein etwas Überdimensionaler
CO²-Reaktor - eine Schräg eingeklebte
Glasscheibe - und ein 200W Heizer. Diese
Wasseraufbereitung ist nötig, weil das
Ausgangswasser lediglich eine KH von 4° hat, in
einem Aquarium für Tanganjikacichliden
allerdings eine wesentlich höhere KH benötigt
wird. Durch die CO²-Anlage wird der PH-Wert des
Ausgangswassers (PH 8,4) auf unter 7 gedrückt
damit sich Kalk aus dem Korallenbruch lösen
kann. Das Aufbereitungsbecken funktioniert also
ähnlich wie ein Klakreaktor.
Zusätzlich wird das kalte Frischwasser auf
eine Temperatur von 25°C aufgeheizt. |
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Die erste Stufe des Filtersystems ist der
Überlaufschacht im Aquarium. Er wird als
Rieselfilter betrieben und ist mit kleinen
Filtermattenstücken befüllt. |
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Durch einen Überlaufschlauch und eine kleine
Pumpe (ca. 90L/Std.) ist ein Becken (80 x 30 x
60 cm) mit Hydrokulturpflanzen an das erste
Filterbecken angeschlossen. Es wird als
Nitratfilter dienen wenn die Pflanzen erst eine
entsprechende Größe erreicht haben. |
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Durch den Überlauf gelangt das Wasser in das
erste Filterbecken. Insgesamt 3 Filtermatten und
etliche Mattenschnipsel sorgen für eine
Biologische Filterung. |
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Der rechte Teil des ersten Filterbeckens.
daneben steht das Aufbereitungsbecken aus dem
das aufbereitete Frischwasser wieder per
Überlaufschlauch in das erste Filterbecken
gelangt. |
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Erstes Filterbecken, Aufbereitungsbecken und
CO²-Anlage. Oben erkennt man die
Überlaufschläuche, die die beiden großen
Filterbecken verbinden, sie sind dafür
verantwortlich, dass 3500 Liter Wasser pro
Stunde vom ersten ins zweite Filterbecken
gelangen. Der gelbe Schlauch führt zur
Wasserleitung, hier werden Täglich ca. 100 Liter
Frischwasser zugeführt. |
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Im zweiten Filterbecken befindet sich die
Heizung. Eine Spirale aus Kunststoffummantelten
Heizungsrohren die direkt an die Zentralheizung
angeschlossen sind sorgen für eine
Wassertemperatur von 26°C und das bei insgesamt
knapp 4000 Liter Wasser. |
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Der rechte Teil des zweiten
Filterbeckens beinhaltet eine Pumpe für die
UV-Lampe, eine Pumpe für die Rückführung des
Wassers ins Aquarium (ganz hinten) und den
Überlauf. |
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Das "letzte" Teil des Filters
ist der Überlauf mit Abwasseranschluß.
FORTSETZUNG FOLGT!!
Die nächste Folge beschäftigt sich mit dem
Basteln künstlicher Steine. |